TSA-Flüssigkeitsbestimmungen: Was Reisende wissen müssen
Die US-amerikanische Transport Security Administration (TSA) hat seit 2006 strenge Regeln für Flüssigkeiten in Handgepäck. Diese Bestimmungen, oft als ‘3-1-1-Regel’ bekannt, führen häufig zu Verzögerungen bei der Sicherheitskontrolle. Obwohl die Schuhpflicht im Jahr 2021 aufgehoben wurde, bleiben Flüssigkeiten eine große Herausforderung für Reisende.
Die ‘3-1-1-Regel’ im Detail
Die TSA-Regeln basieren auf der ‘3-1-1-Regel’: Flüssigkeiten müssen in Behältern mit einem Volumen von maximal 100 Millilitern (3,4 Unzen) verpackt werden. Alle Behälter müssen in einer einzigen, durchsichtigen, quartgroßen Plastiktüte aufbewahrt werden. Jeder Reisende darf nur eine solche Tüte mit sich führen.

Gründe für die Bestimmungen
Die Flüssigkeitsbeschränkungen wurden nach dem Terroranschlag in den USA im Jahr 2006 eingeführt. Viele andere Länder haben ähnliche Regeln implementiert, um die Sicherheit im Luftverkehr zu erhöhen. Die TSA-Beamten entsorgen Flüssigkeiten, die nicht den Richtlinien entsprechen.

Ausnahmen und was erlaubt ist
Es gibt Ausnahmen für medizinisch notwendige Flüssigkeiten in angemessenen Mengen, die jedoch bei der Sicherheitskontrolle angegeben werden müssen. Größere Mengen solcher Flüssigkeiten müssen aus dem Handgepäck entfernt und in einem separaten Behälter vorgelegt werden. Reisende können cremige Käsesorten, Schokolade, Kaffee, Dips, Gravy, Honig, Hummus, Eiscreme, Marmelade, Saft, Sirup, Erdnussbutter, Salatdressings, Soßen, Salsa, Limonade, Suppen und Joghurt mitnehmen, solange sie in Behältern mit weniger als 100 Millilitern verpackt sind. Leere Wasserflaschen sind ebenfalls erlaubt.