Französische skigebiete trotzen timing-problemen: rekordbesucherzahlen im februar!
Trotz unerwarteter Überschneidungen der Schulferien haben die französischen Skigebiete im Februar und frühen März 2026 eine bemerkenswerte Resilienz bewiesen. Achtzig Prozent Auslastung sprechen eine deutliche Sprache – ein Erfolg, der vor allem durch die starke Nachfrage in den Kernwochen getragen wurde.
Die zahlen lügen nicht: ein blick auf die auslastungsraten
Die Daten des Nationalen Observatoriums der Bergurlaubsgebiete (ANMSM) unter Atout France zeigen ein beeindruckendes Bild. Während die Ferienzeiten von französischen und europäischen Schulen sich in diesem Jahr ungünstig überschnitten, was zu einem leichten Rückgang von 4,5 % in den Randwochen führte, erholten sich die Gebiete im Kernbereich – insbesondere zwischen dem 14. und 28. Februar – rasch. Hier erreichten die Auslastungsraten Spitzenwerte von über 90 Prozent, übertrafen damit sogar die des Vorjahres.
Jean-Luc Boch, der das ANMSM leitet, betonte die herausragende Performance dieser Wochen. „Die Zahlen sprechen für sich: Die französischen Skigebiete haben sich trotz der schwierigen Umstände bewährt.“ Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg war die verstärkte Aufmerksamkeit für Sicherheit. Die Einführung der landesweiten Initiative „RISKI“ in Zusammenarbeit mit dem Sportministerium soll Skifahrer und Snowboarder zu verantwortungsbewussteren Entscheidungen anregen.

Mehr schnee, mehr spaß: die bedingungen waren ideal
Doch nicht nur das Timing und die Sicherheitsvorkehrungen trugen zum Erfolg bei. Die außergewöhnlich guten Schneeverhältnisse spielten eine entscheidende Rolle. Über alle Gebiete hinweg wurde von solider bis exzellenter Schneequalität berichtet, dank kontinuierlicher Neuschneefälle während des gesamten Zeitraums. Insbesondere oberhalb von 1.200 Metern Höhe führte der starke Schneefall Mitte Februar zu idealen Bedingungen für Nordische Skisportarten und andere Winteraktivitäten.
Interessanterweise erlebten die französischen Skigebiete in mittleren Lagen eine Renaissance. Die gleichmäßigere Verteilung der Skifahrer auf verschiedene Regionen dämpfte den Effekt auf die durchschnittlichen Hotelpreise. Die steigende Beliebtheit von Schneeschuhwanderungen, die sich auf fast die Hälfte der Teilnehmer erhöhte, trug ebenfalls zu dieser Verteilung bei.

Internationale gäste lieben frankreich
Lo que nadie cuenta es que der Anstieg der internationalen Gästezahlen ist geradezu erstaunlich. Mit einem Plus von 3,7 Prozent bei den Übernachtungen übertrafen die französischen Skigebiete die stagnierenden Trends im Inland deutlich. Besonders hervorzuheben sind die Wachstumsraten aus Spanien (+13,2%), den Vereinigten Staaten (+11,1%), Belgien (+8,3%), Deutschland (+6,6%) und der Schweiz (+6,3%). Die Briten behielten ihre Spitzenposition und verzeichneten einen Anstieg von 1,5 Prozent – ein deutliches Zeichen dafür, dass Frankreich weiterhin ein bevorzugtes Ziel für Skifreunde ist.
Und die gute Nachricht geht weiter: Auch für die Frühjahrsferien stehen die Zeichen gut. Die Buchungslage für März liegt bereits bei rund 50 Prozent – acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die anhaltende Nachfrage deutet auf einen weiteren erfolgreichen Winter hin. Die französischen Skigebiete haben bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen ihre Attraktivität behalten und Besucher aus aller Welt anziehen können. Die Kombination aus zuverlässigem Schneefall, Sicherheitsvorkehrungen und einer breiten Palette an Aktivitäten verspricht einen positiven Trend bis in die wärmeren Monate hinein.