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Familien trotzen steigenden preisen: sommerurlaub steht trotzdem fest!

Wer dachte, die explodierenden Reisekosten würden die Familien in diesem Sommer vom Urlaubsantritt abhalten, der irrt gewaltig! Trotz deutlich höherer Preise für Flüge, Hotels und Freizeitaktivitäten machen sich Familien weiterhin auf den Weg – sie passen lediglich ihre Reisepläne an. Die Sehnsucht nach Sonne, Meer und neuen Erlebnissen überwiegt einfach.

Die deutschen reisen anders

Die deutschen reisen anders

Eine aktuelle Umfrage von TPG und YouGov zeigt eindrücklich: 63 Prozent der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren haben bereits eine Familienreise für diesen Sommer fest eingeplant. Nur sechs Prozent haben ihren Urlaub komplett abgesagt, weitere fünf Prozent haben das Reiseziel geändert. Das spricht Bände! Die Deutschen sind eben nicht so leicht vom Reisen abzubringen, sondern suchen nach kreativen Lösungen.

Flexibilität ist Trumpf: Die Umfrage ergab, dass Familien heutzutage flexibler sind als je zuvor. Sie ändern Reiseziele, nutzen Bonusprogramme und beziehen ihre Kinder aktiv in die Urlaubsplanung mit ein. 21 Prozent der Befragten gaben an, Prämienpunkte und Meilen nutzen zu wollen, um die Reise zu finanzieren. Interessant ist, dass die Verfügbarkeit von Prämien nicht das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Reiseziels ist – die Familie entscheidet, wohin es gehen soll, und passt dann die Finanzierung an.

Statt teure Exkursionen zu streichen oder die Reisedauer zu verkürzen, optimieren Familien kleinere Details. So ändern fast zwei Drittel ihre Reisepläne, um im Budget zu bleiben. Das Budget spielt bei der Wahl des Reiseziels eine entscheidende Rolle, aber auch kinderfreundliche Attraktionen, die Reiseentfernung und das Wetter sind wichtige Faktoren.

Strand, Wasserpark & Co.: Wenn es um die Wünsche der Kinder geht, stehen Strandurlaube ganz oben auf der Liste (45 Prozent). Gefolgt von Wasserparks (36 Prozent), Camping- und Outdoor-Urlaub (26 Prozent) und Freizeitparks (23 Prozent). Disney World oder Disneyland sind zwar immer noch beliebt, teilen sich diesen Platz aber mit anderen Destinationen.

Die Budgets werden gedehnt: Die Umfrage zeigt auch, wie viel Familien bereit sind, für ihren Urlaub auszugeben. Die Hälfte plant ein Budget zwischen 1.001 und 5.000 Euro, 13 Prozent sogar zwischen 5.001 und 10.000 Euro. Nur vier Prozent sind bereit, mehr als 10.000 Euro auszugeben.

Kinder mitbestimmen: Die Zeiten, in denen die Eltern ohne Rücksprache das Reiseziel festlegten, sind vorbei. Fast genauso viele Eltern (31 Prozent) berichten, dass die Urlaubsplanung eine Familienangelegenheit ist. 28 Prozent sagen, es kommt auf den jeweiligen Trip an, und neun Prozent geben ihren Kindern einen erheblichen Einfluss auf die Destination.

Die größten Sorgen? Während Eltern sich natürlich Gedanken über die Sicherheit ihrer Kinder am Urlaubsort machen (19 Prozent) und die Gefahr der Trennung (18 Prozent), sind es die überteuerten Speisen auf Flughäfen und an Sehenswürdigkeiten (41 Prozent), die sie am meisten frustrieren. Auch unfreundliche Mitreisende (33 Prozent) und lange Schlangen am Flughafen sind ärgerlich.

Fazit: Die Familien sind entschlossen, diesen Sommer in Erinnerungen zu schwelgen – koste es, was es wolle. Mit etwas Flexibilität, cleverer Planung und der Nutzung von Prämienpunkten kann jeder unvergessliche Familienurlaub realisiert werden. Denn die schönsten Momente entstehen oft nicht durch Luxus, sondern durch gemeinsame Erlebnisse.