Alaska airlines: meilenjagd wird teurer – was reisende jetzt wissen müssen
Wer mit Alaska Airlines durch die Lüfte strebt und dabei sparen will, muss sich auf Veränderungen einstellen. Die Fluggesellschaft schraubt an den Bedingungen für Vielflieger und Reisende mit kleinem Budget. Besonders hart trifft es die Nutzung von „Saver“-Tarifen und Partner-Award-Buchungen – eine Entwicklung, die im Wettbewerb mit anderen US-Konzernen wie United und Delta Airlines nicht überrascht, aber dennoch für Frust sorgt.
Weniger meilen für schnäppchenjäger
Die beliebten „Saver“-Tarife, die oft die günstigsten Optionen für preisbewusste Reisende darstellen, werden ab Juli deutlich unattraktiver. Bisher konnten Kunden noch 30 Prozent der regulären Meilen für Flüge mit diesen Tickets sammeln. Diese Möglichkeit entfällt jedoch vollständig ab dem 1. August. Bis zum 31. Juli gilt noch die alte Regelung, sodass es sich lohnt, für Sommerreisen schnell zu sein und günstige Tickets zu sichern. Ein kleiner Trost: Auch für Reisen, die vor dem 11. Juni gebucht werden und deren Reisedatum nach dem 31. Juli liegt, gibt es noch die Möglichkeit, Meilen zu sammeln. Doch die Zeichen stehen auf Veränderung.
Alaska Airlines rechtfertigt diesen Schritt mit dem Wunsch nach „langfristiger Nachhaltigkeit des Programms“. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahme tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielt, ohne gleichzeitig eine große Anzahl von treuen Kunden zu vergraulen. Das Unternehmen betont, dass die Änderungen sich nicht auf die Vergabe von Meilen und Status bei teureren Tickets auswirken werden.

Partner-award-buchungen werden teurer
Ein weiterer Schmerzpunkt für Vielflieger sind die gestiegenen Gebühren für die Buchung von Partner-Award-Flügen. Ab dem 1. Juli wird die Gebühr pro Strecke von 12,50 US-Dollar auf 20 US-Dollar angehoben – eine Erhöhung um satte 60 Prozent! Das schlägt deutlich aufs Budget, besonders für Reisende, die häufig Flüge mit Partnerairlines über Alaska Airlines buchen.
Die Airline argumentiert, dass diese Anpassung ebenfalls zur „langfristigen Nachhaltigkeit von Atmos Rewards“ beiträgt und einen „ausgewogenen Ansatz“ darstellt, der die Verfügbarkeit von Partner-Award-Flügen nicht einschränkt und die Anzahl der benötigten Meilen nicht erhöht. Wer jedoch die Premium-Kreditkarte Atmos™ Rewards Summit Visa Infinite® besitzt, kann sich über diese Gebühren freuen – für sie werden sie komplettstorniert.
Die jüngsten Änderungen von Alaska Airlines sind ein deutliches Zeichen der Zeit: Auch etablierte Fluggesellschaften passen ihre Programme an die sich verändernden Marktbedingungen an. Für preisbewusste Reisende bedeutet das jedoch, dass sie noch genauer hinsehen und ihre Reisepläne möglicherweise anpassen müssen, um weiterhin von attraktiven Angeboten profitieren zu können. Es ist ratsam, die Konditionen sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls alternative Optionen in Betracht zu ziehen, bevor man sich für einen Flug entscheidet.