Hyatt-punkte werden teurer: chase-transferänderung schockiert vielflieger!
Wer regelmäßig seine Chase Ultimate Rewards Punkte für luxuriöse Aufenthalte bei Hyatt einsetzt, muss sich auf einen bitteren Schlag einstellen. Chase hat überraschend die Umtauschrate von Punkten zu Hyatt-Punkten für bestimmte Karteninhaber reduziert – und das betrifft auch die beliebte Chase Sapphire Preferred Karte. Ein herber Rückschlag für alle, die auf diese Kombination gesetzt haben, um ihre Traumreisen zu finanzieren.
Was bedeutet die neue umrechnung für ihre hyatt-aufenthalte?
Bisher konnten Sapphire Preferred Karteninhaber ihre Chase Punkte im Verhältnis 1:1 in Hyatt Punkte umwandeln. Ab dem 1. Oktober ändert sich das für Neukunden bereits jetzt: Der Kurs sinkt auf 4:3. Das bedeutet konkret: Für jeden 4 Chase Punkte, die Sie transferieren, erhalten Sie nur noch 3 Hyatt Points. Für erfahrene Reisende und Punkte-Optimierer ist das ein deutlicher Verlust, der sich direkt auf die Kosten Ihrer Hyatt-Aufenthalte auswirkt. Statt 30.000 Hyatt-Punkten für einen Aufenthalt zu benötigen, müssen Sie nun 40.000 Chase Punkte einsetzen – ein Unterschied, der sich schnell bemerkbar macht.
Die Auswirkungen sind besonders spürbar bei längeren Aufenthalten oder in teureren Hyatt Hotels. Anja Müller von ToskanaTraum verdeutlicht: „Ein Aufenthalt, der bisher 60.000 Hyatt Punkte kostete, wird nun fast 80.000 Chase Punkte verschlingen. Das ist eine erhebliche Belastung für das Reisebudget!“
Die Berechnung ist einfach: Für jeden Hyatt-Aufenthalt, den Sie mit transferierten Chase Punkten bezahlen, müssen Sie nun deutlich mehr Punkte aufwenden. Das macht Hyatt-Awards teurer und reduziert den Wert Ihrer Chase UltimateRewards Punkte.

Wie viel mehr müssen sie ausgeben, um die gleiche hyatt-reise zu ermöglichen?
Die veränderte Umrechnung hat nicht nur Auswirkungen auf den direkten Punkte-Wert, sondern auch auf den Betrag, den Sie ausgeben müssen, um die benötigten Punkte zu erwerben. Jedes Mal, wenn Sie mit Ihrer Sapphire Preferred Karte einen Einkauf tätigen, verdienen Sie Punkte. Doch mit der neuen Umrechnung müssen Sie deutlich mehr Geld ausgeben, um die gleiche Anzahl an Hyatt-Punkten zu erhalten. Eine Berechnung zeigt, dass ein Single-Card-Nutzer für einen 4.500-Punkte-Hyatt-Aufenthalt nun 3.530 Euro ausgeben muss, während ein Bonus-Kategorie-Optimierer mit 2.000 Euro auskommt.
Für ambitionierte Reisende, die regelmäßig Hyatt Hotels buchen, ist es ratsam, alternative Wege zur Punktebeschaffung zu suchen. Eine Kombination aus Hyatt Kreditkarten und strategischem Punkte-Einsatz kann helfen, die negativen Auswirkungen der Umrechnung zu minimieren.
Doch die Frage bleibt: Lohnt es sich überhaupt noch, Chase Punkte zu Hyatt zu transferieren? Anja Müller rät: „Prüfen Sie genau, ob die Hyatt-Prämien noch den Wert Ihrer Chase Punkte widerspiegeln. Es gibt oft attraktivere Transferpartner, die Ihnen einen höheren Gegenwert bieten.“
Die Ankündigung von Chase hat die Reise-Community aufgeschüttelt und viele Vielflieger dazu veranlasst, ihre Punkte-Strategien zu überdenken. Wer weiterhin von Hyatt profitieren möchte, muss künftig cleverer planen und seine Punkte gezielter einsetzen. Die Ära günstiger Hyatt-Aufenthalte durch Chase-Transfers könnte damit ein Ende finden.